Mehrfachbeschäftigung und Nebenjobs

Mehrfachbeschäftigung und Nebenjobs nehmen in Deutschland zu

Mehrfachbeschäftigung nimmt zu: Was Nebenjobs für Arbeitgeber bedeuten

Immer mehr Beschäftigte gehen neben ihrer Haupttätigkeit einem weiteren Job nach – für Unternehmen entstehen daraus organisatorische, rechtliche und personalpolitische Fragen.

Alfred
Alfred

10.09.2026 | 7 Minuten Lesedauer

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Drei OpenAI-Anforderungen

Karriere bei OpenAI: drei Anforderungen für Bewerber
Karriere bei OpenAI: 3 Anforderungen für Bewerber

Karriere bei OpenAI: drei Anforderungen für Bewerber

Reicht technisches Fachwissen für eine Karriere bei OpenAI aus, oder entscheidet etwas anderes, wenn Du im Vorstellungsgespräch eine unbekannte Aufgabe lösen sollst? Drei übergreifende Anforderungen zeigen, warum neben Problemlösung auch Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit wichtig sind.

Porträt des Redaktionsautors Alexander Schmid
Alexander Schmid

7. September 2026 | 9 Minuten Lesedauer

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Warum gute Jobs fehlen

Warum zufriedenstellende Jobs schwer zu finden sind

Warum zufriedenstellende Jobs schwer zu finden sind

Warum fühlt sich die Jobsuche trotz zahlreicher Stellenanzeigen oft erfolglos an, wenn Du morgens bereits an der nächsten Kündigung denkst – und welche Rolle dabei unsichtbare Arbeitsbedingungen sowie Deine persönlichen Prioritäten spielen, erfährst Du in diesem Artikel.

Porträt des Redaktionsautors Alexander Schmid
Alexander Schmid

03.09.2026 | 10 Minuten Lesedauer

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Resturlaub und Verfall von Urlaubsansprüchen

Was du 2026 unbedingt wissen solltest

Alexander Schmid, Redaktionsautor
Alexander Schmid

2026-03-30 | 6 Minuten

Kalender mit markierten Urlaubstagen symbolisiert Resturlaub und Fristen

Du planst deinen Urlaub erst spät im Jahr – und plötzlich ist da diese Frage: Verfallen deine restlichen Urlaubstage? Genau hier wird es für viele Arbeitnehmer kritisch. Denn Urlaubsansprüche sind rechtlich geschützt, können aber unter bestimmten Bedingungen tatsächlich verloren gehen. Entscheidend ist vor allem, wie gut du informiert bist – und ob dein Arbeitgeber dich rechtzeitig aufklärt.

Wann Resturlaub grundsätzlich verfällt

Nach dem Bundesurlaubsgesetz gilt: Dein gesetzlicher Mindesturlaub muss grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden. Eine Übertragung ins nächste Jahr ist nur erlaubt, wenn dringende betriebliche oder persönliche Gründe vorliegen – etwa hohe Arbeitsbelastung oder Krankheit.

Wird Urlaub übertragen, endet die Frist normalerweise am 31. März des Folgejahres. Bis dahin musst du deinen Resturlaub nehmen, sonst verfällt er. Wichtig: Diese Regel klingt klar, ist aber durch aktuelle Rechtsprechung deutlich komplexer geworden.

Warum Arbeitgeber dich informieren müssen

Nach mehreren Urteilen des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts gilt: Urlaub verfällt nicht automatisch. Dein Arbeitgeber muss dich aktiv darauf hinweisen, dass:

  • du noch Resturlaub hast
  • dieser Urlaub verfallen kann
  • du ihn rechtzeitig nehmen musst

Passiert das nicht, bleibt dein Urlaubsanspruch bestehen – auch über den 31. März hinaus. In der Praxis bedeutet das: Viele Arbeitnehmer haben länger Anspruch auf ihren Urlaub, als sie denken.

Krankheit: Sonderregeln für deinen Urlaub

Wenn du länger krank bist, gelten zusätzliche Schutzregelungen. Urlaub verfällt in diesem Fall nicht sofort, sondern erst 15 Monate nach Ablauf des Urlaubsjahres. Das bedeutet:

Dein Urlaub aus 2024 kann beispielsweise bis zum 31. März 2026 bestehen bleiben, wenn du durchgehend arbeitsunfähig warst.

Für dich ist das besonders wichtig, wenn du längere Krankheitsphasen hattest oder hast – hier gehen Urlaubsansprüche deutlich später verloren.

Welche Risiken für dich bestehen

Trotz der Arbeitnehmerrechte gibt es typische Situationen, in denen Resturlaub verloren gehen kann:

  • du ignorierst Hinweise deines Arbeitgebers
  • du planst Urlaub bewusst nicht ein
  • du verlässt das Unternehmen ohne Urlaubsregelung

Gerade beim Jobwechsel wird Resturlaub oft unterschätzt. Offene Urlaubstage müssen entweder genommen oder finanziell abgegolten werden. Andernfalls kann es zu Konflikten kommen.

So sicherst du deinen Urlaubsanspruch

Damit dein Resturlaub nicht verfällt, solltest du aktiv handeln. Diese Schritte helfen dir dabei:

  • prüfe regelmäßig deinen aktuellen Urlaubsstand
  • plane Urlaub frühzeitig im Jahr ein
  • dokumentiere Hinweise deines Arbeitgebers
  • beantrage Resturlaub rechtzeitig schriftlich

Wenn du unsicher bist, lohnt sich ein Blick in deinen Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag. Dort können zusätzliche Regelungen stehen, die über den gesetzlichen Mindesturlaub hinausgehen.

Was sich für deine Karriere bedeutet

Urlaub ist nicht nur Erholung – sondern auch ein wichtiger Bestandteil deiner Leistungsfähigkeit. Studien zeigen, dass regelmäßige Auszeiten Stress reduzieren und die Produktivität steigern.

Für dich heißt das: Wer Urlaub konsequent nutzt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern stärkt langfristig auch seine berufliche Stabilität. Gerade in stressigen Arbeitsphasen ist es deshalb wichtig, den eigenen Anspruch ernst zu nehmen.

FAQ

Wann verfällt mein Resturlaub 2026?

In der Regel am 31. März 2027 – aber nur, wenn dein Arbeitgeber dich vorher korrekt informiert hat.

Kann mein Urlaub einfach gestrichen werden?

Nein. Ohne klaren Hinweis deines Arbeitgebers bleibt dein Anspruch bestehen.

Was passiert mit Urlaub bei Kündigung?

Nicht genommener Urlaub muss entweder gewährt oder finanziell abgegolten werden.

Gilt die Regel auch für zusätzlichen Urlaub?

Vertraglicher Mehrurlaub kann abweichenden Regeln folgen. Ein Blick in deinen Arbeitsvertrag lohnt sich.

Quellen

  1. Bundesarbeitsgericht (BAG)
  2. Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  3. Europäischer Gerichtshof (EuGH)
  4. Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  5. Bundesagentur für Arbeit (BA)